Warum digitale Dinge funktionieren. Oder nicht.
Keine Begriffslexikone, sondern erklärte Zusammenhänge: Gesetze aus Psychologie, Design und Informatik, übertragen auf Websites, Produkte und Prozesse, immer mit einer konkreten Lösung am Ende.
Das UX-Lexikon
Gesetze und Effekte aus Psychologie, Design und Informatik, verständlich erklärt und auf digitale Projekte übertragen. Alphabetisch wie ein Lexikon.
Alle Grundlagen ansehen →- Ästhetik-Usability-Effekt: Warum schönes Design als besser bedienbar gilt
- Schöne Oberflächen wirken einfacher, auch wenn sie es nicht sind. Was der Ästhetik-Usability-Effekt fürs Webdesign bedeutet und wo er täuscht.
- Core Web Vitals: Was Google an deiner Website misst und warum es Umsatz kostet
- Core Web Vitals sind Googles Messlatte für Ladezeit, Reaktionsfähigkeit und Stabilität einer Website. Was LCP, INP und CLS bedeuten, welche Grenzwerte gelten und wie du die Werte konkret verbesserst.
- Doherty-Schwelle: Warum unter 400 Millisekunden alles flüssig wirkt
- Ab etwa 400 Millisekunden Wartezeit reißt der Arbeitsfluss. Was die Doherty-Schwelle über schnelle Websites und gutes Feedback verrät.
- Eugene Schwartz' 5 Levels of Awareness: Warum niemand kauft, bevor er bereit ist
- Die fünf Awareness-Stufen nach Eugene Schwartz erklären, warum derselbe Text bei einem Besucher funktioniert und beim nächsten scheitert. Mit Zuordnungstabelle und konkreter Umsetzung für Websites.
- Fitts' Law: Warum wichtige Buttons groß und nah sein müssen
- Je größer und näher ein Ziel, desto schneller triffst du es. Fitts' Law erklärt, warum kleine, weit entfernte Buttons Klicks kosten.
- Hick's Law: Warum jede zusätzliche Option deine Website bremst
- Je mehr Optionen du Besuchern gibst, desto länger brauchen sie für eine Entscheidung, und desto öfter treffen sie gar keine. Hick's Law erklärt den Zusammenhang, und wir zeigen, was du konkret daraus machst.
- Jakob's Law: Warum Nutzer vertraute Muster erwarten
- Deine Besucher kennen hunderte andere Websites. Jakob's Law erklärt, warum vertraute Muster schneller verstanden werden als originelle.
- Miller's Law: 7 ± 2, Chunking und gute Menüstrukturen
- Die berühmte 7 ± 2 wird oft falsch zitiert. Was Miller's Law wirklich sagt und wie du Inhalte so gliederst, dass sie im Kopf bleiben.
- Paradox of Choice: Warum mehr Auswahl auf deiner Website weniger Umsatz bringt
- Das Paradox of Choice erklärt, warum Besucher bei zu vielen Optionen gar nicht entscheiden. Mit dem Marmeladen-Experiment, Grenzen des Effekts und konkreten Regeln für Navigation, Preisseiten und Formulare.
- Peak-End-Rule: Woran sich Besucher auf deiner Website wirklich erinnern
- Die Peak-End-Rule erklärt, warum Menschen Erlebnisse an Höhepunkt und Ende bewerten, nicht am Durchschnitt. Mit Kahnemans Experimenten und konkreten Regeln für Bestellstrecken, Kontaktformulare und Abschiedsseiten.
- Solomon's Paradox: Warum du bei anderen klüger entscheidest als bei dir selbst
- Solomon's Paradox erklärt, warum wir fremde Probleme weiser beurteilen als eigene. Mit der Studie von Grossmann und Kross, dem Prinzip Self-Distancing und konkreten Regeln für deine Website.
- Technical Debt: Warum schnell gebaute Websites später doppelt kosten
- Technische Schulden entstehen, wenn heute Abkürzungen genommen werden, die morgen Zinsen kosten. Woher der Begriff kommt, welche Arten es gibt und wie du erkennst, wann ein Relaunch billiger ist als Reparieren.
- Von-Restorff-Effekt: Was heraussticht, bleibt hängen
- Ein rotes Element unter grauen wird sofort gesehen und länger erinnert. Wie der Von-Restorff-Effekt funktioniert und warum er nur sparsam wirkt.
- Zeigarnik-Effekt: Warum Unerledigtes im Kopf bleibt
- Offene Aufgaben lassen uns nicht los. Was hinter dem Zeigarnik-Effekt steckt, wie belastbar er ist und wie Websites ihn fair nutzen.
Praxisartikel
Konkrete Probleme aus echten Projekten, analysiert und mit einer umsetzbaren Lösung beantwortet. Dazu unsere eigenen Leitsätze aus der täglichen Arbeit.

Maluure-Prinzip: Automatisiere niemals einen schlechten Prozess
Automatisierung macht gute Abläufe schneller und schlechte Abläufe schneller schlecht. Unser erstes Maluure-Prinzip erklärt, warum Reihenfolge alles ist und wie du erkennst, ob ein Prozess reif für Automatisierung ist.

Die Startseite, die alles gleichzeitig sagen will
Viele Unternehmens-Startseiten scheitern nicht am Design, sondern an der Botschaft: Sie wollen jedem Besucher alles erzählen. Warum das nicht funktioniert und wie du zu einer klaren Kernbotschaft kommst.
Themencluster
Gesetze und Effekte aus Psychologie und Design, die erklären, warum Interfaces funktionieren oder scheitern.
Prinzipien aus der Softwareentwicklung, von KISS bis Technical Debt, und was sie für digitale Projekte bedeuten.
Gesetze und Regeln zu Arbeit, Zeit und Prozessen, und wann sich Automatisierung wirklich lohnt.
Kognitive Verzerrungen und Effekte, die Entscheidungen von Nutzern und Teams prägen.
Prinzipien von Social Proof bis Positionierung, und wie sie in Websites und Kampagnen wirken.