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    Rechtliches

    Allgemeine Geschäftsbedingungen

    Maluure GmbH · Am Kölner Brett 2 · 50825 Köln · hello@maluure.com

    1. Geltungsbereich

    1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der Maluure GmbH (nachfolgend „Auftragnehmer") und ihren Kunden (nachfolgend „Auftraggeber").

    1.2 Der Auftragnehmer erbringt Leistungen ausschließlich für Unternehmen im Sinne des § 14 BGB (B2B). Verbraucher sind von der Nutzung der Dienstleistungen ausgeschlossen.

    1.3 Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt deren Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

    2. Vertragsabschluss

    2.1 Der Vertrag kommt durch eine schriftliche Bestätigung des Angebots durch den Auftraggeber per E-Mail oder durch Unterzeichnung eines schriftlichen Vertrags zustande.

    2.2 Änderungen oder Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Schriftform. Mündliche Nebenabsprachen werden nicht akzeptiert.

    3. Leistungen des Auftragnehmers

    3.1 Der Auftragnehmer erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Branding, Corporate Design, Webdesign, Web-Applications, Print, Video, Foto sowie Markenstrategie und Markenberatung. Darüber hinaus bietet der Auftragnehmer beratende und gestalterische Leistungen mit Bezug zu rechtlichen Themen an, insbesondere Datenschutz-Beratung, Datenschutz-Audits, Barrierefreiheits-Beratung und -Audits sowie die Gestaltung rechtsnaher Website-Bestandteile. Für diese Leistungen gilt ergänzend Ziffer 6.

    3.2 Sämtliche Leistungen des Auftragnehmers erfolgen ausschließlich für den vertraglich vereinbarten Zweck. Eine Nutzung der erbrachten Leistungen über den vereinbarten Zweck hinaus oder eine Weitergabe an Dritte ist untersagt.

    3.3 Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, die erstellten Leistungen für sein Portfolio zu verwenden und zu veröffentlichen, sofern dies nicht vor Beginn des Auftrags schriftlich ausgeschlossen wird.

    4. Vergütung und Zahlungsbedingungen

    4.1 Die Vergütung erfolgt, sofern nicht anders vereinbart, in zwei Raten:

    • 50 % des vereinbarten Honorars sind bei Auftragserteilung fällig.
    • Die restlichen 50 % sind vor Übergabe der Projektergebnisse fällig.

    4.2 Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zu begleichen.

    4.3 Gerät der Auftraggeber in Zahlungsverzug, ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§ 288 Abs. 2 BGB) zu verlangen.

    5. Haftung und Gewährleistung

    5.1 Der Auftragnehmer schließt jegliche Haftung für einfache Fahrlässigkeit aus, es sei denn, es handelt sich um die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt.

    5.2 Für Schäden, die durch fehlerhafte oder verzögerte Produkte von Drittanbietern entstehen, übernimmt der Auftragnehmer keine Haftung.

    5.3 Der Auftragnehmer haftet nicht für indirekte Schäden, entgangenen Gewinn, Datenverlust oder sonstige Folgeschäden.

    5.4 Die gesetzliche Haftung für Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit und Personenschäden bleibt unberührt.

    6. Rechtsnahe Leistungen und Ausschluss der Rechtsberatung

    6.1 Der Auftragnehmer bietet Leistungen an, die einen Bezug zu rechtlichen Themen haben können (Datenschutz-Audits, Datenschutzerklärungen, Impressen, Cookie-Banner, Barrierefreiheits-Audits nach BFSG, BITV und WCAG). Diese Leistungen sind ausschließlich technischer, gestalterischer und organisatorisch-beratender Natur.

    6.2 Der Auftragnehmer erbringt keine Rechtsdienstleistung im Sinne von § 2 RDG. Textbausteine, Muster, Empfehlungen und Auditberichte stellen weder eine Rechtsauskunft noch eine anwaltliche Prüfung dar.

    6.3 Die finale rechtliche Bewertung, Abnahme und Freigabe aller Ergebnisse liegt allein beim Auftraggeber. Dem Auftraggeber wird ausdrücklich empfohlen, die Ergebnisse vor Veröffentlichung durch eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt seiner Wahl prüfen zu lassen.

    6.4 Rechtslage, Rechtsprechung und behördliche Auslegungen ändern sich fortlaufend. Der Auftragnehmer schuldet keine laufende Überwachung der Rechtslage nach Projektende, sofern hierzu kein gesonderter Wartungsvertrag geschlossen wurde.

    6.5 Über die Regelungen in Ziffer 5 hinaus übernimmt der Auftragnehmer keine Haftung für Bußgelder, Abmahnkosten, Vertragsstrafen, Schadenersatzforderungen oder sonstige rechtliche Folgen aus der Nutzung solcher Leistungen.

    7. Abnahme und Feedback

    7.1 Die Abnahme der Leistungen erfolgt nach Vorlage der Ergebnisse durch den Auftragnehmer.

    7.2 Der Auftragnehmer berücksichtigt ausschließlich schriftliches Feedback des Auftraggebers.

    8. Urheberrecht und Nutzungsrechte

    8.1 Der Auftragnehmer bleibt Inhaber aller Urheberrechte an den erstellten Arbeiten. Der Auftraggeber erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht, das ausschließlich für den vertraglich vereinbarten Zweck gilt.

    8.2 Eine Weitergabe der Arbeiten an Dritte oder eine Nutzung über den vertraglich vereinbarten Zweck hinaus ist nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Auftragnehmers zulässig.

    9. Vertraulichkeit

    9.1 Der Auftragnehmer behandelt alle übermittelten Informationen des Auftraggebers vertraulich.

    9.2 Vertraulichkeitsvereinbarungen, die eine Veröffentlichung der Arbeitsergebnisse im Portfolio ausschließen, müssen vor Beginn des Auftrags schriftlich getroffen werden.

    10. Schlussbestimmungen

    10.1 Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

    10.2 Erfüllungsort und Gerichtsstand ist der Sitz des Auftragnehmers, sofern der Auftraggeber Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuches ist.

    10.3 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so wird die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen davon nicht berührt.

    Stand: Juli 2026