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    Web & Design

    Website-Relaunch-Checkliste: So planst du deinen Relaunch richtig

    Die vollständige Website-Relaunch-Checkliste 2026: Von Audit und Zielsetzung über SEO, Redirects, Core Web Vitals, Barrierefreiheit und GEO/AI-Search bis zum After-Launch-Monitoring. Ein Agentur-Leitfaden, damit dein Relaunch Sichtbarkeit gewinnt statt verliert.

    von Josef KujawskiAktualisiert: 20. August 202614 Min Lesezeit3.207 Wörter
    Website-Relaunch-Checkliste: So planst du deinen Relaunch richtig
    Kurzantwort
    Ein Website-Relaunch ist mehr als ein neues Design. Wer alte URLs, SEO-Werte, Inhalte und technische Basis nicht mitdenkt, riskiert massive Sichtbarkeitsverluste. Diese Checkliste führt dich in 14 Schritten durch den kompletten Prozess: von Bestandsanalyse, Kosten- und Zeitplanung über SEO, Redirect-Management, Core Web Vitals und Barrierefreiheit bis zu GEO-Optimierung für die AI-Suche und After-Launch-Betreuung. So wird dein Relaunch zur verbesserten Basis, nicht zum Rückschritt.

    Diese Checkliste ist der operative Teil. Wenn du noch grundsätzlich entscheidest, ob sich ein Relaunch überhaupt lohnt, was er kostet und wie lange er dauert, lies zuerst unseren Übersichtsartikel Website-Relaunch: Wann er sich lohnt, was er kostet und wie du Rankings sicherst.

    Visuelle Darstellung eines Website-Audits mit Lupe und Analyse-Dashboard
    Ein fundiertes Audit ist der erste Schritt jedes erfolgreichen Relaunchs.

    Ein Website-Relaunch entscheidet sich nicht am Launch-Tag, sondern in den Wochen davor. Wer die alte Seite nicht versteht, baut die gleichen Probleme in neuem Gewand nach. Diese Checkliste ist die Arbeitsgrundlage, mit der wir bei der Maluure GmbH jedes Relaunch-Projekt starten: erst analysieren, dann planen, dann bauen, dann sauber ausliefern.

    1. Bestandsanalyse: Die alte Seite wirklich verstehen

    Bevor irgendjemand an Farben, Schriften oder Layouts denkt, schauen wir uns deine aktuelle Seite genau an. Was funktioniert schon gut? Welche Seiten liefern Traffic, Anfragen oder Umsatz? Wo sind technische Schwächen, veraltete Inhalte oder tote Links?

    Diese Daten werden in einem umfangreichen Fragenkatalog ergänzt: Was gefällt dir? Was nervt? Wo fühlst du dich nicht mehr repräsentiert? Erst wenn wir die alte Seite und ihre Probleme verstehen, können wir mit der neuen Seite gezielt besser machen.

    Datenquellen für ein belastbares Audit

    • Google Search Console: Top-Seiten, Top-Keywords, Klicks, Impressions, Crawl-Fehler
    • Google Analytics oder Plausible: Traffic-Quellen, Conversions, Absprungraten
    • Screaming Frog oder ähnlicher Crawler: interne Links, Weiterleitungsketten, Meta-Daten, Duplicate Content
    • PageSpeed Insights und Lighthouse: Core Web Vitals, Barrierefreiheit, Best Practices (was das BFSG konkret verlangt, steht in unserem Leitfaden Barrierefreie Website: Was das BFSG ab 2025 verlangt)
    • Backend-Analyse: Redaktionsaufwand, Pflegehürden, veraltete Plugins

    Unser Fragenkatalog im Überblick

    1. Was funktioniert auf der aktuellen Seite besonders gut?
    2. Welche Seiten generieren den meisten Traffic und die meisten Conversions?
    3. Was nervt dich im Backend oder im Redaktionsalltag?
    4. Welche Funktionen fehlen, die deine Konkurrenz bereits bietet?
    5. Wo fühlst du dich visuell nicht mehr repräsentiert?
    6. Welche Inhalte sind veraltet, redundant oder einfach nur noch falsch?
    7. Welche URLs bringen dir konstant organischen Traffic und sind unverzichtbar?

    2. Zielsetzung: Was soll der Relaunch leisten?

    Ein Relaunch ohne klare Ziele ist teures Design-Spielen. Gemeinsam definieren wir messbare Ziele: mehr qualifizierte Anfragen, bessere Ladezeiten, höhere Conversion-Rate, einfachere Pflege oder modernere Technik. Diese Ziele bestimmen später jede technische und gestalterische Entscheidung.

    Wir schreiben Ziele immer messbar auf, zum Beispiel: "Ladezeit unter 2 Sekunden auf Mobile", "Conversion-Rate im Kontaktformular von 1,2 auf 2,5 Prozent", "40 Prozent weniger Redaktionsaufwand pro Blogpost". So lässt sich nach dem Launch belastbar sagen, ob der Relaunch sein Geld wert war.

    3. Wann ist ein Website-Relaunch wirklich sinnvoll?

    Nicht jede Website muss neu gebaut werden. Oft reicht ein Redesign einzelner Bereiche oder ein technisches Update. Ein kompletter Relaunch lohnt sich, wenn mindestens zwei der folgenden Punkte zutreffen:

    • Die Seite ist älter als fünf bis sieben Jahre und technisch veraltet.
    • Das Design passt nicht mehr zur aktuellen Marke oder Zielgruppe.
    • Mobile-Performance und Core Web Vitals sind dauerhaft schlecht.
    • Das CMS ist unübersichtlich, unsicher oder wird nicht mehr gepflegt.
    • Neue Anforderungen wie Shop, Kundenportal oder AI-Suche lassen sich nicht sauber integrieren.
    • Barrierefreiheit nach BFSG ist mit der aktuellen Basis nicht wirtschaftlich zu erreichen.
    • Die Seite wächst schneller als ihre Struktur und wird unübersichtlich.

    Kernaussage
    Wenn deine Seite nur "alt aussieht", reicht oft ein Redesign. Ein echter Relaunch ist die richtige Wahl, wenn Technik, Struktur und Ziele gleichzeitig nicht mehr passen.

    4. Kosten: Womit du realistisch rechnen solltest

    "Was kostet ein Website-Relaunch?" ist die häufigste Frage im Erstgespräch, und ehrliche Antworten kommen erst nach Sichtung von Umfang, Funktionen und Migration. Als grobe Orientierung geben die folgenden Preisspannen einen realistischen Rahmen für den deutschen Markt.

    ProjekttypUmfangPreisspanneTypische Dauer
    Kleine Unternehmensseite5 bis 10 Seiten, kein Shop6.000 bis 15.000 EUR4 bis 8 Wochen
    Mittlere Corporate-Site15 bis 40 Seiten, Blog, Formulare15.000 bis 40.000 EUR8 bis 16 Wochen
    Komplexe PlattformShop, Portal, individuelle Tools40.000 bis 150.000 EUR3 bis 9 Monate
    Enterprise-RelaunchMehrsprachig, ERP-Anbindung, hohe Complianceab 100.000 EUR6 bis 18 Monate

    Diese Zahlen decken Konzept, Design, Entwicklung, SEO-Migration und Launch-Begleitung ab. Nicht enthalten sind laufende Kosten für Hosting, Wartung, Content-Erstellung und Weiterentwicklung. Wer den Preis eines Relaunchs realistisch einschätzen will, findet in unserem Beitrag zu den Kosten einer Website tiefere Zahlen und Rechenbeispiele.

    5. Timeline: Wie lange dauert ein Relaunch?

    Ein professioneller Relaunch braucht Zeit für Analyse, Konzept, Bau und Migration. Die folgende Phasenübersicht zeigt, wie sich die Wochen verteilen und wo dein Team gefragt ist.

    PhaseDauerWer ist beteiligtErgebnis
    Audit und Zielsetzung1 bis 2 WochenKunde, Projektleitung, SEOAudit-Report, Zieldokument
    Konzept und Screendesign2 bis 4 WochenDesign, UX, KundeKlickbarer Prototyp
    Entwicklung3 bis 10 WochenDevelopment, CMSStaging-Version
    Content-Migration und SEO2 bis 4 WochenRedaktion, SEOMigrierte Inhalte, Redirect-Matrix
    Test, QA und Launch1 bis 2 WochenAlleLive-Seite
    After-Launch-Monitoring4 bis 12 WochenSEO, DevelopmentStabile Rankings, Fehlerfreiheit

    Wer parallel Content produziert, spart Wochen. Wer Content erst nach Launch schreibt, verliert die ersten wichtigen SEO-Wochen. Plane Redaktion und Assets so früh wie möglich mit ein.

    6. Konzept und klickbarer Entwurf: Fühlen, bevor es gebaut wird

    Wir bauen einen Entwurf, den du fühlen und anfassen kannst, als klickbarer Prototyp oder Screendesign. Dabei orientieren wir uns an der Bestandsanalyse und deinen Zielen: bessere Informationsarchitektur, neue Backend-Tools und ein poliertes, markentreues Design.

    Ein gutes Beispiel dafür ist das Projekt Helix Combat Series: Hier haben wir nicht nur ein neues Frontend geliefert, sondern auch ein maßgeschneidertes Backend-Tool entwickelt, mit dem der Kunde Inhalte und Termine eigenständig verwalten kann. Genau das ist der Mehrwert eines durchdachten Relaunchs, nicht nur neues Make-up, sondern eine bessere Maschine.

    Kernaussage
    Ein klickbarer Entwurf spart teure Nacharbeiten. Du siehst früh, ob Struktur, Inhalte und Abläufe wirklich funktionieren, bevor wir eine Zeile Code schreiben.

    7. Technisches Update: Schneller, sicherer, zukunftsfähiger

    Ein Relaunch ist die perfekte Gelegenheit, die Technik aufzuräumen. Das bedeutet schnellere Ladezeiten, moderne Frameworks, bessere Mobile-Performance und ein Backend, das dein Team nicht mehr aufhält.

    Bei der Wahl der Technik gibt es keine One-Size-Fits-All-Lösung. In unserem Blogpost zum Webdesign-Tech-Stack-Vergleich erklären wir, wann Webflow, WordPress, Lovable oder andere Systeme sinnvoll sind. Für viele Kunden setzen wir heute auf moderne, performance-optimierte Stacks mit sauberem Code, Server-Side-Rendering und einem intuitiven Redaktionssystem.

    Core Web Vitals als harte Zielgröße

    Google bewertet Nutzererlebnis anhand messbarer Werte. Wer nach dem Relaunch nicht darauf achtet, verliert Rankings, obwohl das Design besser aussieht.

    MetrikZielwertWas sie misst
    LCP (Largest Contentful Paint)unter 2,5 SekundenLadezeit des größten sichtbaren Elements
    INP (Interaction to Next Paint)unter 200 msReaktionszeit auf Nutzerinteraktion
    CLS (Cumulative Layout Shift)unter 0,1Visuelle Stabilität während des Ladens

    Bilder werden über moderne Formate wie AVIF oder WebP ausgeliefert, JavaScript wird gebündelt und lazy geladen, Schriften werden selbst gehostet. Das sind keine Nice-to-haves, sondern Pflicht für einen Relaunch, der lange trägt.

    8. SEO-Relaunch: Rankings schützen und ausbauen

    Der SEO-Teil ist der Bereich, in dem Relaunches am häufigsten scheitern. Ein SEO-Relaunch ist kein Zusatz, sondern zieht sich durch das ganze Projekt.

    • URL-Konzept: Kurze, sprechende URLs, konsequente Trennzeichen, keine Session-IDs.
    • Informationsarchitektur: Themen-Cluster mit klaren Hub- und Detailseiten statt Kraut und Rüben.
    • Meta-Daten: Titles unter 60 Zeichen, Descriptions unter 160, klare Hierarchie mit einer einzigen H1 pro Seite.
    • Interne Verlinkung: Neue interne Links auf Money-Pages, kein isolierter Content.
    • Strukturierte Daten: Schema.org für Organisation, Produkte, Artikel, FAQ und Bewertungen.
    • Indexierungssteuerung: Robots.txt, XML-Sitemap und Canonical-Tags sauber gepflegt.
    • AI-Search-Signale: Klare Antworten in den ersten Absätzen, Definitionen, Aufzählungen und Tabellen.

    Wer bestehende Rankings hat, verliert sie nicht durch einen Relaunch an sich, sondern durch schlechte Vorbereitung. Ein SEO-Audit vor dem Konzept ist Pflicht, kein Extra.

    Grafik zur Darstellung von 301-Weiterleitungen zwischen alter und neuer URL-Struktur
    Redirect-Management schützt deine bestehenden Rankings und verhindert tote Links.

    Dieser Schritt ist kritisch, besonders für Seiten, die bereits auf Google ranken oder sehr umfangreich sind. Wenn sich die URL-Struktur ändert, müssen alte Adressen sauber auf neue Seiten weitergeleitet werden.

    Wir prüfen jede URL, vergleichen Sitemaps und bauen 301-Weiterleitungen gezielt ein. So behalten ehemalige Unterseiten ihre gewonnene Reputation und Besucher landen nicht auf 404-Seiten. Bei vielen Kundenprojekten haben wir schon derbe Einbrüche gesehen, weil diese Arbeit unterschätzt wurde. Das darf nicht passieren.

    RisikoKonsequenzUnsere Maßnahme
    URLs nicht weitergeleitetRanking- und Traffic-Verlust301-Redirect-Matrix vor Launch
    Inhalte fehlen auf neuen SeitenIndexierungslückenContent-Mapping und 1:1-Übernahme
    Meta-Daten gehen verlorenCTR-EinbruchSEO-Export und Import prüfen
    Interne Links brechenSchlechtere CrawlbarkeitLink-Check nach Migration
    WeiterleitungskettenCrawl-Budget verschwendetDirektes Ziel statt Kette
    Bilder ohne Alt-Text migriertVerlust in Google Images und schlechtere AccessibilityAlt-Texte im Migrationsschritt prüfen

    Als Faustregel gilt: Für jede alte URL gibt es entweder eine passende neue URL mit 301-Redirect oder einen bewussten 410-Status. Nichts läuft blind ins Leere.

    Kernaussage
    Profi-Tipp: Rufe an der neuen und der alten Domain jeweils /sitemap.xml auf. Bei einer sauber gepflegten Sitemap siehst du dort alle indexierten Routen auf einen Blick und kannst die 301-Weiterleitungsmatrix in Minuten statt Stunden erstellen. Voraussetzung ist, dass die Sitemap dynamisch generiert wird und wirklich alle relevanten URLs enthält, inklusive Blog, Produkt- und Landingpages.

    10. Barrierefreiheit: BFSG als Pflicht, nicht als Bonus

    Seit dem 28. Juni 2025 sind viele Webseiten in Deutschland durch das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) zur Barrierefreiheit verpflichtet. Ein Relaunch ist der beste Zeitpunkt, das sauber umzusetzen, statt später teuer nachzurüsten.

    Wichtige Prüfpunkte:

    • Farbkontraste nach WCAG 2.2 AA (mindestens 4,5:1 für Fließtext).
    • Tastaturbedienbarkeit: Alle interaktiven Elemente ohne Maus erreichbar.
    • Semantisches HTML: Landmarks, Überschriftenhierarchie, korrekte Formularlabels.
    • Alt-Texte für alle inhaltlich relevanten Bilder.
    • Fokus-Zustände sichtbar und konsistent.
    • Videos mit Untertiteln, komplexe Inhalte mit Textalternativen.

    Barrierefreiheit ist nicht nur Compliance, sondern auch SEO. Google bewertet strukturierte, semantisch saubere Seiten besser und AI-Suchen extrahieren Inhalte zuverlässiger.

    11. GEO und AI-Search: Sichtbar in ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews

    Klassisches SEO reicht nicht mehr. Immer mehr Nutzer suchen direkt in AI-Systemen, die Antworten aus Websites zusammenfassen. Wer beim Relaunch nichts dafür tut, bleibt in der neuen Suche unsichtbar.

    Konkrete Hebel, die wir bei jedem Relaunch mitdenken:

    • Direkte Antworten in den ersten 100 Wörtern jeder Seite.
    • Kurzantwort-Boxen und Definitionen als eigenständige Blöcke.
    • FAQ-Sektionen mit strukturierten Daten für FAQPage-Schema.
    • Autorenschaft und E-E-A-T-Signale sichtbar an jedem Beitrag.
    • llms.txt oder ähnliche Steuerung für AI-Crawler.
    • Klare Themen-Cluster statt loser Einzelseiten.

    Wer diese Punkte ignoriert, verschenkt genau die Sichtbarkeit, die in den nächsten Jahren zählt.

    Ein Relaunch ist die Chance, alles besser zu machen, aber nur, wenn du die alte Seite vorher wirklich verstehst. Wer das Bestandswissen ignoriert, baut schnell die gleichen Probleme noch einmal neu.
    Josef Kujawski, Geschäftsführer Maluure GmbH

    Rocket-Launch-Illustration für den Website-Launch mit Monitoring
    Der Launch ist der spannendste Moment und gleichzeitig der, der am genausten geplant werden muss.

    12. Launch: So wenig Downtime wie möglich

    Der Launch ist für Kunden oft der aufregendste Moment. Wir achten darauf, dass er reibungslos läuft: technische Tests, DNS-Umstellung, SSL-Zertifikat und eine finale Content-Prüfung vor dem Go-live.

    Launch-Day-Checkliste

    1. Backup der alten Seite und Datenbank angelegt.
    2. DNS-TTL 24 Stunden vor Launch auf niedrigen Wert gesetzt.
    3. SSL-Zertifikat auf neuem Hosting eingerichtet und getestet.
    4. Redirect-Matrix live und mit Stichproben verifiziert.
    5. XML-Sitemap in der Google Search Console eingereicht.
    6. Analytics und Tag-Manager auf der neuen Seite geprüft.
    7. Kontaktformulare, Zahlungsflows und externe Anbindungen live getestet.
    8. 404-Monitoring aktiviert.

    In diesem Step kann viel schiefgehen: Hosting-Wechsel, fehlerhafte Deployments oder abgestürzte Drittsysteme. Deshalb sind wir als technischer Ansprechpartner direkt an Bord und reagieren sofort, falls etwas unerwartet passiert.

    13. After-Launch: Betreuung statt Abandonment

    Nach dem Launch sind wir nicht weg. Viele Fehler zeigen sich erst in den ersten Tagen und Wochen: Darstellungsprobleme auf bestimmten Geräten, langsamer Seitenaufbau oder Suchmaschinen-Indexierungsfragen. Wir bleiben begleitend dabei und beheben diese Probleme.

    Typische Beobachtungspunkte in den ersten 90 Tagen:

    • Search Console: Crawl-Fehler, Coverage, verlorene Keywords.
    • 404-Logs: Neue tote Links durch externe Verweise.
    • Core Web Vitals im Feld: Realdaten aus dem CrUX-Report.
    • Conversion-Pfade: Formular-Abschlüsse, Klicks auf CTAs, Absprünge.
    • Rankings: Vergleich Woche 1, 4 und 12 gegen die Baseline.

    Wer langfristig auf Nummer sicher gehen will, bucht ein Wartungs- oder SEO-Paket. Damit sorgen wir dafür, dass deine Seite nicht nur technisch gesund bleibt, sondern auch gezielt in die AI-Suche kommt, mit GEO-optimierten Inhalten und strukturierter Datenbasis.

    14. Die häufigsten Fehler beim Website-Relaunch

    Auch mit gutem Willen laufen Relaunches immer wieder in dieselben Fallen. Wenn du nur einen Abschnitt dieser Checkliste mitnimmst, dann diesen.

    • Kein SEO-Audit vor Konzeptstart, dadurch Verlust rankender URLs.
    • Content zuletzt statt zuerst, dadurch Launch mit halbfertigen Seiten.
    • Weiterleitungsketten statt sauberer 1-zu-1-Redirects.
    • Design vor Struktur, dadurch schöne Seiten ohne klare Nutzerführung.
    • Kein Staging, sondern Bau direkt auf Live-System.
    • Kein Freeze-Fenster: Redaktion ändert Inhalte während der Migration.
    • Kein Monitoring nach Launch, dadurch schleichender Traffic-Verlust unbemerkt.
    • Barrierefreiheit als Nachrüst-Thema statt von Anfang an mitgedacht.

    Kernaussage
    Ein Relaunch ist kein Tagesgeschäft. Wer nach dem Launch weiterbetreut wird, vermeidet Einbrüche und baut langfristige Sichtbarkeit auf.

    15. Master-Checkliste Website-Relaunch: Der komplette Überblick

    Diese Tabelle bündelt alle Aufgaben eines professionellen Website-Relaunchs in einer einzigen Übersicht. Nutze sie als Arbeitsdokument von der ersten Bestandsanalyse bis 90 Tage nach dem Launch.

    #PhaseAufgabeVerantwortlichKritisch für
    1AuditSEO-Bestandsanalyse (Rankings, Top-Seiten, Backlinks)SEORanking-Erhalt
    2AuditContent-Inventar aller URLs (Screaming Frog)SEO / RedaktionRedirect-Matrix
    3AuditBacklink-Profil analysieren (z.B. Semrush, Ahrefs)SEOAutorität halten
    4AuditCore Web Vitals Baseline (LCP, INP, CLS)DevelopmentPerformance-Ziele
    5AuditBackend- und Redaktionsschmerzpunkte sammelnKundeCMS-Auswahl
    6AuditBarrierefreiheits-Check (WCAG 2.2 AA)Design / DevBFSG-Compliance
    7StrategieMessbare Relaunch-Ziele definierenKunde / PMErfolgsmessung
    8StrategiePersona- und User-Journey-UpdateUX / MarketingNutzerführung
    9StrategieKeyword-Strategie und Themen-Cluster festlegenSEO / ContentSichtbarkeit
    10StrategieBudget und Timeline final abstimmenKunde / PMProjektsteuerung
    11KonzeptNeue Informationsarchitektur (Sitemap-Konzept)UX / SEOSEO-Struktur
    12KonzeptURL-Konzept mit Redirect-Mapping (alt → neu)SEORanking-Erhalt
    13KonzeptWireframes für Kern-TemplatesUXNutzerführung
    14KonzeptKlickbarer Prototyp mit KundenfreigabeDesign / UXFehlerprävention
    15DesignVisuelles Design und Design-SystemDesignMarkenkonsistenz
    16DesignKontrast- und Barrierefreiheits-Check am DesignDesignBFSG-Compliance
    17ContentContent-Migration und TextüberarbeitungRedaktionSEO / Nutzwert
    18ContentMeta-Titles und -Descriptions neu schreibenSEO / RedaktionCTR
    19ContentAlt-Texte für alle Bilder pflegenRedaktionSEO / A11y
    20ContentFAQ-Blöcke und Kurzantworten pro SeiteRedaktion / SEOAI-Suche
    21EntwicklungFrontend-Bau (SSR-fähig, performant)DevelopmentCore Web Vitals
    22EntwicklungCMS-Setup und RedaktionsschulungDevelopment / PMPflegbarkeit
    23EntwicklungFormulare, Zahlungen und DrittanbindungenDevelopmentConversion
    24EntwicklungCookie-Banner und Consent-ManagementDevelopment / RechtDSGVO
    25EntwicklungStrukturierte Daten (Organization, Product, FAQ, Article)SEO / DevRich Results
    26EntwicklungBild-Optimierung (AVIF/WebP, Lazy Loading)DevelopmentLadezeit
    27SEOXML-Sitemap generieren und pflegenDevelopment / SEOIndexierung
    28SEOrobots.txt und Canonicals prüfenSEOCrawl-Budget
    29SEO301-Redirects auf Server-Level einrichtenDevelopmentRanking-Erhalt
    30SEOInterne Verlinkung auf Money-PagesSEO / RedaktionSichtbarkeit
    31SEOhreflang bei mehrsprachigen SeitenSEO / DevLänder-Rankings
    32SEOllms.txt und AI-Crawler-SteuerungSEO / DevGEO-Sichtbarkeit
    33TestStaging-Test aller Templates auf allen EndgerätenQAFehlerfreiheit
    34TestLighthouse- und PageSpeed-Check der KernseitenDevelopmentPerformance
    35TestBarrierefreiheits-Test (Screenreader, Keyboard)QA / A11yBFSG-Compliance
    36TestCross-Browser- und Mobile-TestQANutzererlebnis
    37TestRedirect-Stichproben aus Top-100-URLsSEORanking-Schutz
    38TestAnalytics- und Tag-Manager-DebugAnalyticsDatenqualität
    39LaunchDNS-TTL rechtzeitig reduzierenDevelopmentDowntime
    40LaunchBackup der Alt-Seite und Datenbank sichernDevelopmentNotfall-Rollback
    41LaunchSSL-Zertifikat auf neuem Host aktivDevelopmentSicherheit
    42LaunchSitemap in Google Search Console einreichenSEOIndexierung
    43Launch404-Monitoring aktivierenSEO / DevTraffic-Schutz
    44LaunchAdressänderung in GSC (bei Domainwechsel)SEORanking-Transfer
    45LaunchAlle Formulare live testenQAConversion
    46Post-LaunchCore Web Vitals im CrUX-Feld beobachtenDevelopmentPerformance
    47Post-LaunchRanking-Vergleich Woche 1, 4 und 12SEOErfolgskontrolle
    48Post-LaunchVerlorene Keywords identifizieren und Content nachziehenSEO / RedaktionSichtbarkeit
    49Post-LaunchExterne Backlinks auf tote Ziele umleiten anfragenSEOAutorität
    50Post-LaunchWartungs- und SEO-Retainer aufsetzenPM / KundeNachhaltigkeit

    Kernaussage
    Wer diese 50 Punkte sauber abarbeitet, bringt einen Website-Relaunch ohne SEO-Verlust ins Ziel. Wir bei der Maluure GmbH nutzen genau diese Checkliste in jedem Kundenprojekt, angepasst an Umfang, Budget und Zeitrahmen.

    Häufige Fragen

    Was ist ein Website-Relaunch?+
    Ein Website-Relaunch ist die grundlegende Überarbeitung einer bestehenden Website mit neuem Design, neuer Struktur, technischem Update und oft auch neuen Inhalten. Ziel ist es, Performance, Nutzerführung und Sichtbarkeit zu verbessern.
    Wann ist ein Website-Relaunch sinnvoll?+
    Ein Relaunch lohnt sich, wenn die aktuelle Seite technisch veraltet ist, visuell nicht mehr zur Marke passt, schlecht zu pflegen ist, Core Web Vitals dauerhaft schlecht sind oder die gewünschten Conversions nicht mehr bringt. Meist trifft mehr als ein Punkt gleichzeitig zu.
    Was kostet ein Website-Relaunch?+
    Kleine Unternehmensseiten liegen meist zwischen 6.000 und 15.000 EUR, mittlere Corporate-Sites zwischen 15.000 und 40.000 EUR, komplexe Plattformen mit Shop oder Portal ab 40.000 EUR aufwärts. Die tatsächliche Höhe hängt von Umfang, Funktionen und Datenmigration ab.
    Wie lange dauert ein Website-Relaunch?+
    Je nach Komplexität dauert ein Relaunch zwischen vier Wochen und mehreren Monaten. Kleine Seiten sind in vier bis acht Wochen umsetzbar, mittlere Projekte brauchen zwei bis vier Monate, komplexe Plattformen sechs Monate oder länger.
    Wie oft sollte man einen Website-Relaunch machen?+
    Als Faustregel alle fünf bis sieben Jahre. Ausnahmen: Wenn sich das Geschäftsmodell, die Marke oder die technischen Anforderungen deutlich ändern, kann ein Relaunch auch früher sinnvoll sein.
    Kann ich meine SEO-Rankings beim Relaunch erhalten?+
    Ja, wenn du vor dem Launch eine SEO-Analyse machst, alte URLs auf passende neue Seiten weiterleitest und Inhalte sowie Meta-Daten korrekt migrierst. Ohne Redirect-Management droht ein deutlicher Ranking-Verlust in den ersten Wochen.
    Was ist Redirect-Management beim Relaunch?+
    Redirect-Management sorgt dafür, dass alte URLs per 301-Weiterleitung auf die passenden neuen Seiten geführt werden. So bleiben Google-Rankings, eingehende Backlinks und die Sichtbarkeit in AI-Suchen erhalten.
    Was passiert nach dem Launch?+
    Nach dem Launch folgt eine Monitoring-Phase von mindestens 12 Wochen. Wir prüfen Ladezeiten, Indexierung, 404-Fehler, Rankings und Conversion-Pfade. Bei Bedarf bieten wir Wartungs- oder SEO-Pakete an.
    Muss meine Website nach dem BFSG barrierefrei sein?+
    Für viele B2C-Angebote ist Barrierefreiheit seit dem 28. Juni 2025 gesetzlich verpflichtend. Ein Relaunch ist der wirtschaftlich beste Zeitpunkt, WCAG 2.2 AA von Grund auf umzusetzen, statt nachträglich zu reparieren.
    Wie bereite ich meine Website auf AI-Suche vor?+
    Klare Antworten in den ersten Absätzen, saubere Themen-Cluster, strukturierte Daten für FAQ und Artikel, sichtbare Autorenschaft und semantisch korrektes HTML sind die wichtigsten Hebel. Wir bauen diese Signale bei jedem Relaunch mit ein.
    Muss ich beim Relaunch den Hosting-Provider wechseln?+
    Nicht zwingend. Ein Providerwechsel kann aber sinnvoll sein, wenn der aktuelle Hoster langsam, unsicher oder nicht mehr zu den neuen Anforderungen passt, etwa bei Server-Side-Rendering oder hohem Traffic.
    #Website Relaunch#SEO#Web Design#Core Web Vitals#Barrierefreiheit
    Josef Kujawski
    Autor
    Josef Kujawski
    Geschäftsführer & Creative Director bei Maluure

    Josef leitet die strategische und gestalterische Entwicklung von Marken bei Maluure. Seit über einem Jahrzehnt begleitet er mittelständische Unternehmen von der Markenpositionierung bis zur digitalen Umsetzung.

    Geschäftsführer der Maluure GmbH, Köln. Spezialisiert auf Corporate Design, Markenstrategie und digitale Markenerlebnisse.

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