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    Web & Design

    Website-Konzept erstellen: Unser Strategie-Prozess vor Design und Code

    Wie wir bei Maluure eine Website planen, bevor ein Designer oder Entwickler anfängt: Briefing, Ziele, Sitemap, Navigation und Ablauf. Der strategische Vorlauf, der über den Erfolg jeder Website entscheidet.

    von Josef KujawskiAktualisiert: 22. Juli 202610 Min Lesezeit2.327 Wörter
    Website-Konzept erstellen: Unser Strategie-Prozess vor Design und Code
    Kurzantwort
    Bevor ein Designer oder Entwickler bei uns startet, führen wir jedes Website-Projekt durch fünf Schritte: Briefing, Zieldefinition, Sitemap, Navigation und Ablauf. Dafür nutzen wir ein eigenes Onboarding-Tool, das per öffentlichem Link mit dir geteilt wird. So entsteht die Informationsgrundlage, auf der Design und Code später ohne Korrekturschleifen aufbauen können.
    Strategie-Board mit Sitemap, Zielen und Navigation für ein Website-Konzept
    Bevor gestaltet wird: Ziele, Struktur und Wirkung stehen fest.

    Warum ein Website-Konzept vor Design und Code entsteht

    Die meisten Website-Projekte scheitern nicht am Design oder an der Technik. Sie scheitern an dem, was davor fehlt: einer klaren Website-Strategie und einem sauberen Konzept. Wer direkt in Layouts, Templates oder Codezeilen springt, gestaltet ins Leere und optimiert später an den falschen Stellen. Auch die Standish Group zeigt seit Jahren: der wichtigste Erfolgsfaktor in digitalen Projekten sind klare Anforderungen vor Umsetzungsbeginn.[3]

    Bei Maluure gehen wir deshalb einen anderen Weg. Bevor ein Designer eine Farbe wählt und bevor ein Entwickler eine Zeile Code schreibt, führen wir jedes Projekt durch einen strukturierten Strategie-Prozess. Dieser Prozess ist keine formale Pflichtübung, sondern die Grundlage für alles, was danach kommt. Für diesen Vorlauf haben wir ein eigenes internes Tool entwickelt, das wir im Onboarding-Termin nutzen und anschließend per öffentlichem Link mit dir teilen, damit wir gemeinsam am Scope arbeiten können. Wie so ein geteilter Onboarding-Raum konkret aussieht, kannst du dir an unserem eigenen Beispielprojekt anschauen: buzzz-hub.com/project/maluure-demo – dort haben wir die Maluure-Website selbst analysiert und alle Schritte offen dokumentiert.

    Kernaussage
    Ein gutes Website-Konzept spart später Wochen Nacharbeit. Strategie ist die günstigste Phase im Projekt, weil hier nur Denken passiert, nicht Produzieren.

    Website-Konzeption: Was gehört in ein professionelles Konzept?

    Ein tragfähiges Konzept für eine Website beantwortet vor Design und Entwicklung fünf Fragen: Wer bist du, wen willst du erreichen, was soll die Seite bewirken, wie ist sie strukturiert und wie kommen wir dorthin. Jeder dieser Schritte hat bei uns einen eigenen Baustein im Onboarding.

    SchrittWas passiertErgebnis
    1. BriefingUnternehmen, Zielgruppe, Wettbewerb, LookGemeinsames Bild des Projekts
    2. ZieldefinitionKonkrete Ziele plus MaßnahmenMessbare Website-Ziele
    3. SitemapSeitenstruktur und VerknüpfungenArchitektur der Website
    4. NavigationHauptmenü, Subpunkte, VerhaltenFührungssystem für Besucher
    5. AblaufTimeline, Todos, VerantwortungenVerbindlicher Fahrplan

    Erst wenn diese fünf Schritte abgeschlossen sind, übergeben wir das Projekt an das Design-Team, das dann auf einer klaren Informationsgrundlage arbeitet. Wenn du wissen willst, wie das im Detail aussieht, findest du unter Maluure-Page™ das produktisierte Format dahinter.

    Schritt 1: Wie sieht ein gutes Website-Briefing aus?

    Screenshot des Briefing-Schritts im Maluure Onboarding-Tool BuzzzHub mit Feldern zu Unternehmen, Produkten, bestehender Website und Zielgruppe
    Schritt 1 im Onboarding-Raum: Wir dokumentieren jedes Briefing strukturiert in unserem eigenen Tool BuzzzHub – so bleibt jede Antwort für alle Beteiligten nachvollziehbar.

    Das Website-Briefing ist die längste und wichtigste Phase im Kickoff. Wir stellen hier bewusst viele Fragen, weil jede Antwort spätere Entscheidungen entlastet. Ein Briefing, das nach 15 Minuten fertig ist, kostet später Wochen an Nacharbeit.

    Unternehmen und Angebot

    • Wie heißt das Unternehmen oder die Marke und wofür steht sie?
    • Welche Produkte oder Dienstleistungen werden angeboten?
    • Gibt es bereits eine bestehende Website, und wenn ja, was funktioniert daran und was nicht?

    Zielgruppe und Botschaft

    • Wer ist die wichtigste Zielgruppe, wer ist die Wunschkundschaft?
    • Welche drei zentralen Probleme oder Fragen bewegen diese Zielgruppe?
    • Was sollen Besucher nach 10 Sekunden auf der Startseite verstanden haben?
    • Warum sollte man sich für dieses Angebot entscheiden, nicht für das der Konkurrenz?
    • Welche Einwände oder Unsicherheiten tauchen typischerweise vor einer Anfrage auf?
    • Welche konkrete Handlung sollen Besucher am Ende der Seite ausführen?
    • Von welchen direkten Wettbewerbern soll sich die Marke visuell und inhaltlich abgrenzen?

    Look, Wirkung und Tonalität

    • Welche zwei bis fünf Websites gefallen dir und warum genau?
    • Welche ein bis drei Websites gefallen dir nicht und warum?
    • Welche Vibes sollen dominieren: editorial, warm, minimal, high-end, verspielt, bold, soft, tech-modern oder organisch?
    • Welche fünf Begriffe beschreiben Look und Wirkung in deinen eigenen Worten?
    • Wie soll die Website sprechen: sachlich, persönlich, direkt, poetisch?

    Wie diese Fragen später in ein konkretes visuelles System übersetzt werden, siehst du in unserer Leistung Branding.

    Inhalte, Material und Rahmenbedingungen

    • Welche Inhalte, Texte, Bilder oder Videos liegen bereits vor?
    • Werden neue professionelle Fotos oder Videos benötigt?
    • Gibt es ein Corporate Design oder einen Styleguide?
    • Gibt es Wunsch-Funktionen, technische Anforderungen oder Systeme, an die angebunden werden muss?

    Schritt 2: Website-Strategie entwickeln – wie definieren wir messbare Ziele?

    Nach dem Briefing halten wir jedes Ziel einzeln fest und ergänzen es direkt mit einer konkreten Maßnahme. So wird aus einem Wunsch eine gestalterische oder technische Entscheidung, die später verifizierbar ist. Genau hier trennt sich eine reine Website-Konzeption von einer echten Website-Strategie.

    Ein paar Beispiele, wie das aussieht:

    1. Ziel: Kundschaft im Luxussegment ansprechen und überzeugen. Maßnahme: Hochwertiges Understatement-Design mit viel Weißraum, ruhigem Rhythmus und editorialer Typografie.
    2. Ziel: Tickets für ein Event verkaufen. Maßnahme: Ticket-Button dauerhaft in der Navigation sichtbar plus Aktions-Banner für Frühbucherphasen.
    3. Ziel: Anfragen aus dem Mittelstand generieren. Maßnahme: Klare CTA-Boxen am Ende jeder Leistungsseite und ein Kontaktformular mit maximal fünf Feldern.
    4. Ziel: Bewerbungen für offene Stellen erhöhen. Maßnahme: Dedizierte Karriereseite mit Team-Portraits, Benefits und einer sichtbaren Kurzbewerbung.
    5. Ziel: Vertrauen bei Neukundschaft aufbauen. Maßnahme: Case Studies mit echten Zahlen, Testimonials mit Klarnamen und Portrait, Logos bekannter Kunden.
    6. Ziel: Support-Anfragen reduzieren. Maßnahme: Prominente FAQ-Sektion, Wissensbasis mit Suche und selbsterklärende Preistabellen.

    Jedes Ziel bekommt so ein direktes Gegenstück in der späteren Umsetzung. Das ist der Punkt, an dem Design aufhört, Geschmackssache zu sein, und anfängt, ein Werkzeug zu werden.

    Eine Website ohne definierte Ziele ist eine Visitenkarte im Internet. Eine Website mit klaren Zielen ist ein Werkzeug. Der Unterschied entsteht nicht im Layout, sondern in der Stunde davor.
    Josef Kujawski, Geschäftsführer Maluure

    Schritt 3: Wie entsteht die Sitemap einer Website?

    Steht die Zielrichtung, bauen wir die Sitemap gemeinsam in unserem Online-Tool. Die Sitemap ist der Bauplan der Website und beantwortet vier Kernfragen:

    • Welche Unterseiten braucht die Website wirklich, und welche werden aus Gewohnheit gefordert?
    • Wie sind diese Seiten miteinander verknüpft, welche Wege soll Besucher nehmen?
    • Welche dynamischen Seiten wie Blogposts, Case Studies, Produkte oder Locations gibt es?
    • Welche Seite ist der zentrale Conversion-Punkt und wie führen alle Wege dorthin?

    Eine gute Sitemap ist nicht die längste, sondern die klarste. Wir prüfen jede Seite gegen die Ziele aus Schritt 2. Was keinem Ziel dient, fliegt raus oder wird zusammengeführt. Das erspart im Design-Prozess Diskussionen über Seiten, die niemand jemals besucht hätte. Auch Google empfiehlt eine flache, thematisch geordnete Struktur, weil sie sowohl für Menschen als auch für Crawler leichter zu erfassen ist.[2]

    Sitemap-Beispiel im Onboarding-Tool BuzzzHub: hierarchische Übersicht der Maluure-Website mit Home, Blog, Work, Services, Shop, About, Kontakt und Legal sowie CMS-Layouts und Projektplaner
    Schritt 3 aus unserem eigenen Maluure-Onboarding: die visuelle Sitemap zeigt jede Unterseite, ihre Beziehung zueinander und markiert Conversion-Punkte wie den Projektplaner farblich.

    Schritt 4: Wie planen wir die Navigation?

    Die Navigation ist das Führungssystem der Website. Sie entscheidet, welche Seiten überhaupt gefunden werden. Hier legen wir konkret fest:

    • Welche Punkte gehören in die Hauptnavigation und welche bleiben Sub- oder Footer-Ebene?
    • Braucht es eine Meganav mit Vorschau, klassische Aufklapper oder eine flache Struktur?
    • Wo sitzt der primäre CTA, ist er permanent sichtbar oder scroll-abhängig?
    • Wie verhält sich die Navigation mobil, sticky oder klassisch, mit Volloverlay oder Off-Canvas?

    Die Navigation ist kein Nachgedanke, sondern der zweitwichtigste Baustein nach der Sitemap. Sie übersetzt Struktur in Verhalten.

    Kernaussage
    Wenn ein wichtiger Bereich der Website nicht in maximal zwei Klicks erreichbar ist, existiert er für die meisten Besucher schlicht nicht.

    Schritt 5: Website planen – Ablauf, Timeline und Zuständigkeiten

    Detailansicht der Roadmap im BuzzzHub Onboarding-Tool: Meilensteine Kickoff-Meeting, Briefing und Strategie freigegeben, Design-System-Präsentation und Screendesigns Home und Case Study mit Datum, Typ und Erledigt-Status
    Schritt 5 in unserem Onboarding-Tool: Jeder Meilenstein bekommt Datum, Verantwortlichkeit und Status – erledigte Punkte werden durchgestrichen, offene Deadlines bleiben sichtbar.

    Aus dem Onboarding entstehen konkrete Todos, auf beiden Seiten. Wir halten sie im gleichen Tool fest, damit niemand raten muss, was gerade wo hängt. So lässt sich eine Website realistisch planen, nicht nur wünschen.

    • Material sichten und sortieren: Logos, Fonts, bestehende Fotos, Videos.
    • Content produzieren: neue Fotos oder Videos, Shootings planen, Texte finalisieren.
    • Zugangsdaten sammeln: Domain, Hosting, Analytics, Social Accounts.
    • Rechtliches vorbereiten: Impressum, Datenschutz, AGB, Consent-Konzept.
    • Interne Freigaben klären: Wer im Team entscheidet über Design, Texte, Launch.
    • Externe Abhängigkeiten sichern: Übersetzer, Fotografen, Steuerberater für Impressum.

    Weil unser Onboarding-Tool jederzeit über einen öffentlichen Link erreichbar ist, sehen alle Beteiligten immer den aktuellen Stand. Kein „Ich habe die Mail nicht gefunden", kein Excel-Chaos, kein Rückfrage-Ping-Pong. Der Scope bleibt sichtbar.

    Die anschließende Umsetzung übernimmt unser Team unter Webdesign.

    Website-Konzept Vorlage: Die Checkliste zum Abschreiben

    Wenn du dir eine eigene Website-Konzept-Vorlage bauen willst, halte dich an diese Struktur. Jede Zeile ist ein Kapitel im Konzept-Dokument:

    KapitelInhaltWer liefert
    1. AusgangslageMarke, Angebot, Wettbewerb, aktuelle WebsiteKunde + Agentur
    2. ZielgruppenPrimäre und sekundäre Zielgruppen, BedürfnisseKunde
    3. Ziele & KPIs3–6 Ziele mit messbarer KennzahlGemeinsam
    4. Look & TonalitätMoodboard, Referenzen, No-GosGemeinsam
    5. SitemapAlle Seiten, Hierarchie, Conversion-PunktAgentur
    6. NavigationHauptnav, Subnav, Footer, Mobile-VerhaltenAgentur
    7. Content-PlanPro Seite: Bausteine, Textumfang, MedienGemeinsam
    8. Technik & SEOCMS, Integrationen, URL-Struktur, RedirectsAgentur
    9. TimelineMeilensteine, Freigaben, Launch-DatumGemeinsam
    10. RollenWer entscheidet was, wer liefert wasGemeinsam
    Statt eine leere PDF-Vorlage auszufüllen, gehen wir die 10 Kapitel im Kickoff mit dir durch – im Ergebnis liegt ein verbindliches Konzept vor, nicht ein weiteres Dokument im Ordner.
    Vorlage im Onboarding gemeinsam durchgehen

    Typische Fehler bei einem Website-Konzept

    Nach Dutzenden Website-Projekten sehen wir immer wieder dieselben Muster, die eine gute Idee ausbremsen:

    • Zu früh in Design springen. Farben und Fonts werden diskutiert, bevor Zielgruppe und Ziele klar sind.
    • Ziele ohne Messgröße. „Mehr Kunden" ist kein Ziel. „30 qualifizierte Anfragen pro Monat" ist eins.
    • Jede Wunschseite in die Sitemap. Seiten, die keinem Ziel dienen, verdünnen die Wirkung der wichtigen.
    • Navigation als Nachgedanke. Wer die Navigation erst im Design entscheidet, baut sie später drei Mal um.
    • Content-Aufwand unterschätzt. Texte, Fotos und Videos entstehen nicht nebenbei – ohne Content-Plan verzögert sich jeder Launch.
    • Kein Ansprechpartner auf Kundenseite. Ohne klare Entscheidungshoheit blockiert jede Freigabe.
    Wir haben noch nie ein Projekt gesehen, das an zu viel Konzept gescheitert wäre. Aber viele, die an zu wenig gescheitert sind.
    Josef Kujawski, Geschäftsführer Maluure

    Wie lange dauert ein Website-Konzept?

    Für kleine bis mittlere Business-Websites planen wir 2 bis 3 Wochen vom Onboarding-Termin bis zur freigegebenen Sitemap. Bei Plattformen, mehrsprachigen Auftritten oder komplexen Nutzerflüssen sind 4 bis 6 Wochen realistisch. Die Zeit teilt sich grob so auf:

    • Woche 1: Kickoff, Briefing, Zielarbeit.
    • Woche 2: Sitemap, Navigation, erste Content-Bausteine.
    • Woche 3: Feinschliff, Freigabe, Übergabe an Design.

    Wichtig: Die Kalenderzeit hängt weniger an unserer Arbeit als an den Rückmeldungen von Entscheider:innen. Deshalb definieren wir gleich zu Beginn, wer auf Kundenseite freigibt und in welchem Rhythmus.

    Was passiert erst nach dem Strategie-Prozess?

    Erst wenn Briefing, Ziele, Sitemap, Navigation und Ablauf verbindlich stehen, übergeben wir an das Design-Team. Dieses arbeitet nicht mehr auf Basis von Bauchgefühl, sondern auf Grundlage einer Informationsbasis, an der Kunde und Strategie-Team gemeinsam gearbeitet haben.

    Das Ergebnis: schnellere Designphase, weniger Korrekturschleifen, weniger nachträgliche Umbauten in der Entwicklung. Was viele als Overhead empfinden, ist in Wahrheit der Grund, warum Projekte in Time und in Budget landen.

    Wie aus dieser strategischen Grundlage anschließend ein konkretes Interface entsteht – von Corporate Identity über interaktive Klickdummies bis zum finalen Screendesign – haben wir im zweiten Teil dieser Serie ausführlich beschrieben: Webdesign-Prozess: Vom Konzept zum Screendesign. Dort zeigen wir, warum die Wahl der Plattform (WordPress, Webflow, Lovable) in der Designphase zweitrangig ist und wie wir jede Design-Entscheidung an die Ziele aus dem Konzept zurückbinden.

    Fazit: Warum sich der Vorlauf immer rechnet

    Ein Website-Konzept ist keine akademische Fingerübung, sondern die günstigste Phase eines Projekts, in der Fehler noch fast nichts kosten. Wer hier Zeit investiert, spart Wochen später im Design, im Content und in der Entwicklung. Und bekommt am Ende eine Website, die nicht nur aussieht, sondern arbeitet.

    Wenn du eine neue Website planst und diesen Prozess strukturiert durchlaufen willst, begleiten wir dich vom Kickoff bis zum Launch, mit unserem Onboarding-Tool als gemeinsamer Arbeitsfläche.

    Wir richten deinen Onboarding-Raum ein und gehen mit dir gemeinsam durch Briefing, Ziele und Sitemap.
    Kickoff-Termin anfragen

    Passt dazu

    FAQ: Website-Konzept erstellen

    Was gehört in ein Website-Konzept? Ein belastbares Website-Konzept enthält Ziele, Zielgruppen, Kernbotschaften, Sitemap, Navigationslogik, Content-Struktur pro Seitentyp, technische Anforderungen und ein Redaktions- bzw. SEO-Konzept. Design und Umsetzung kommen erst danach.

    Was kostet ein professionelles Website-Konzept? Je nach Umfang zwischen 1.500 € (Kompakt-Konzept für Landingpages) und 8.000 €+ (Corporate-Konzept mit Personas, Content-Strategie und SEO-Konzept). Bei uns ist die Konzept-Phase Teil jedes Maluure-Page-Projekts und im Preisrechner transparent kalkuliert.

    Wie lange dauert ein Website-Konzept? Für einen mittelständischen Auftritt rechnen wir 1–3 Wochen: eine Woche Recherche und Workshop, ein bis zwei Wochen Ausarbeitung und Freigabe. Kompakte Landingpage-Konzepte sind in wenigen Tagen fertig.

    Konzept vor oder nach dem Design? Immer vorher. Ohne Ziele, Zielgruppen und Struktur ist Screendesign Geschmackssache. Wir starten deshalb jedes Projekt mit einem Strategie-Workshop und übersetzen erst dann in Screendesign.

    Braucht auch eine kleine Website ein Konzept? Ja. Auch eine 5-Seiten-Website braucht klare Ziele, Zielgruppen und eine Sitemap. Der Prozess ist nur kürzer: ein Workshop, eine Konzeptseite, ein Freigabetermin – dann Design.

    Häufige Fragen

    Was ist ein Website-Konzept?+
    Ein Website-Konzept ist die strategische Grundlage eines Website-Projekts. Es klärt vor Design und Entwicklung Zielgruppe, Ziele, Sitemap, Navigation und den Ablauf, damit später auf einer belastbaren Informationsbasis gestaltet und gebaut wird.
    Wie erstelle ich ein Website-Konzept Schritt für Schritt?+
    In fünf Schritten: 1. Briefing zu Unternehmen, Zielgruppe, Look. 2. Zieldefinition mit konkreten Maßnahmen. 3. Sitemap als Bauplan. 4. Navigation als Führungssystem. 5. Ablauf mit Timeline und Todos. Erst danach beginnt Design.
    Was gehört in ein professionelles Website-Konzept?+
    Positionierung, Zielgruppen, messbare Website-Ziele, Sitemap, Navigationslogik, Conversion-Punkte, Content-Bedarf, technische Anforderungen und ein verbindlicher Zeitplan mit Verantwortungen.
    Was kostet ein Website-Konzept?+
    Ein sauberes Konzept für eine Business-Website liegt in der Regel zwischen 1.500 und 6.000 Euro, abhängig von Umfang, Zielgruppen-Recherche und Wettbewerbsanalyse. Bei Maluure ist die Strategiephase Teil jedes Website-Projekts, nicht ein Aufpreis am Ende.
    Wie lange dauert ein Website-Konzept?+
    Für kleine bis mittlere Websites planen wir 2 bis 3 Wochen von Onboarding bis freigegebener Sitemap. Bei komplexeren Plattformen oder mehrsprachigen Auftritten sind 4 bis 6 Wochen realistisch.
    Braucht auch eine kleine Website ein Konzept?+
    Ja. Auch bei einer 5-Seiten-Website entscheidet die Reihenfolge Ziele, Sitemap, Navigation über die Wirkung. Der Aufwand ist kleiner, aber die Fragen bleiben dieselben.
    Was ist der Unterschied zwischen Website-Konzept und Website-Strategie?+
    Die Strategie beantwortet das Warum und Wohin: Positionierung und Wirkung. Das Konzept übersetzt das in Struktur: Sitemap, Navigation, Content-Bausteine. Ohne Strategie ist das Konzept beliebig, ohne Konzept bleibt die Strategie abstrakt.
    Wie unterscheidet sich ein Website-Briefing von einem Fragebogen?+
    Ein Briefing ist ein Gespräch mit Rückfragen, kein Formular. Die besten Antworten entstehen aus dem Dialog, wenn wir gemeinsam Zielgruppen, Wettbewerb und gewünschte Wirkung durchgehen.
    Gibt es eine Vorlage für ein Website-Konzept?+
    Ja. Wir arbeiten mit einem eigenen Onboarding-Tool, das Briefing, Ziele, Sitemap, Navigation und Ablauf strukturiert abbildet und über einen öffentlichen Link zwischen Kunde und Agentur geteilt wird. Die Checkliste weiter oben im Artikel gibt die wichtigsten Bausteine zum Nachbauen.
    Was sind typische Fehler bei einem Website-Konzept?+
    Die häufigsten Fehler: Zu früh in Design springen, keine messbaren Ziele definieren, jede Wunschseite in die Sitemap aufnehmen, Navigation als Nachgedanke behandeln und den Content-Aufwand unterschätzen.
    Gibt es ein Live-Beispiel für euer Onboarding-Tool?+
    Ja. Unter buzzz-hub.com/project/maluure-demo haben wir unsere eigene Website durch den vollständigen Konzept-Prozess geführt und den Onboarding-Raum öffentlich gemacht. Du siehst dort alle fünf Schritte – Briefing, Ziele, Sitemap, Navigation, Ablauf – exakt so, wie sie in echten Kundenprojekten aussehen.

    Quellen

    1. Nielsen Norman Group: Information Architecture Basics, Nielsen Norman Group (2022)
    2. Google Search Central: Site Structure Guidelines, Google (2024)
    3. Standish Group CHAOS Report – Projekterfolg durch klare Anforderungen, Standish Group (2020)
    #Website-Konzept#Website-Konzeption#Website-Strategie#Website-Briefing#Website planen#Onboarding#Maluure-Page
    Josef Kujawski
    Autor
    Josef Kujawski
    Geschäftsführer & Creative Director bei Maluure

    Josef leitet die strategische und gestalterische Entwicklung von Marken bei Maluure. Seit über einem Jahrzehnt begleitet er mittelständische Unternehmen von der Markenpositionierung bis zur digitalen Umsetzung.

    Geschäftsführer der Maluure GmbH, Köln. Spezialisiert auf Corporate Design, Markenstrategie und digitale Markenerlebnisse.

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