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    Web & Design

    Online-Shop erstellen lassen: Kosten, Systeme und Ablauf

    Von Shopify bis Webflow: Welche Systeme es gibt, was ein professioneller Online-Shop kostet und wie du vom Konzept zum ersten Verkauf kommst.

    von Josef KujawskiAktualisiert: 26. September 20262 Min Lesezeit435 Wörter
    Online-Shop erstellen lassen: Kosten, Systeme und Ablauf
    Kurzantwort
    Einen Online-Shop erstellen zu lassen kostet bei einer Agentur meist zwischen 5.000 und 25.000 Euro, je nach System, Produktzahl und Schnittstellen. Für kleine Sortimente reichen Webflow E-Commerce oder Shopify, für komplexe Anforderungen braucht es individuelle Lösungen. Wichtig sind gesetzeskonforme Abläufe nach deutschem Recht wie Button-Lösung und Widerrufsbelehrung, passende Zahlungsarten und gute Produktbilder. Rechne zusätzlich mit laufenden Kosten für Shopsystem, Zahlungsgebühren und Pflege.

    Was ein Online-Shop kostet

    Die Frage nach den Kosten lässt sich nur mit einer Spanne beantworten. Ein Shop mit zwanzig Produkten und Standardversand ist etwas anderes als ein Shop mit Varianten, Warenwirtschaft und B2B-Preisen. Als grobe Orientierung:
    Shop-TypEinmalige KostenLaufend pro Monat
    Baukasten in Eigenregie0 – 1.000 €30 – 100 €
    Kleiner Shop mit Agentur (bis 50 Produkte)5.000 – 10.000 €50 – 200 €
    Mittlerer Shop mit Schnittstellen10.000 – 25.000 €150 – 500 €
    Individuelle Lösungab 25.000 €nach Aufwand
    Dazu kommen Transaktionsgebühren der Zahlungsanbieter und Kosten für Marketing. Wie Websites generell kalkuliert werden, erklärt der Beitrag Website erstellen lassen.

    Welches Shopsystem passt zu dir?

    • Webflow E-Commerce: Ideal für Marken mit überschaubarem Sortiment und hohem Designanspruch. Wir sind Webflow-Partner und setzen es häufig ein.
    • Shopify: Stark bei vielen Produkten, Apps und internationalem Verkauf.
    • WooCommerce (WordPress): Sehr flexibel, aber abhängig von Plugins und entsprechend wartungsintensiv.
    • Individuell mit Lovable: Für Buchungen, Konfiguratoren oder Abläufe, die kein Standardshop abbildet. Auch unser eigener Shop ist so gebaut.
    Einen ausführlichen Vergleich der Systeme findest du im Tech-Stack-Vergleich.
    Kernaussage
    Wähle das Shopsystem nach deinem Sortiment und deinen Abläufen, nicht nach dem, was gerade am bekanntesten ist.

    Der Ablauf

    1. Konzept: Sortiment, Zielgruppe, Versand, Zahlungsarten, rechtliche Anforderungen.
    2. Design: Startseite, Kategorien, Produktseite, Warenkorb und Kasse im Corporate Design.
    3. Einrichtung: Produkte, Varianten, Steuern, Versandregeln, Zahlungsanbieter.
    4. Inhalte: Produkttexte, Bilder, 3D-Produktvisualisierungen.
    5. Test und Start: Testbestellungen, Rechtstexte prüfen, Tracking einrichten.
    6. Betrieb: Pflege, Auswertung und Marketing.

    Recht und Kasse

    Deutsche Shops müssen strenge Vorgaben erfüllen. Dazu gehört die sogenannte Button-Lösung: Der Bestellbutton muss eindeutig auf die Zahlungspflicht hinweisen, etwa mit „zahlungspflichtig bestellen" [1]. Hinzu kommen Widerrufsbelehrung, AGB, Preisangaben mit Versandkosten und eine vollständige Datenschutzerklärung. Für die Rechtstexte empfehlen wir einen spezialisierten Anbieter oder eine Anwaltskanzlei.
    Ein Shop verkauft nicht, weil er existiert. Er verkauft, wenn Produktbilder, Texte und Kasse so gut sind, dass Kaufen einfacher ist als Zögern.
    – Josef Kujawski, Geschäftsführer Maluure GmbH
    Kernaussage
    Plane mindestens so viel Zeit für Produktdaten und Bilder ein wie für Design und Technik.
    Wenn du erst eine einzelne Verkaufsseite testen willst, lies unseren Beitrag Landingpage erstellen lassen. Mehr zu unserer Arbeit findest du auf der Seite Website-Agentur Köln.
    Was eine Internetagentur insgesamt leistet und kostet, liest du im Überblick Internetagentur: Leistungen und Kosten.

    Häufige Fragen

    Was kostet es, einen Online-Shop erstellen zu lassen?+
    Bei Agenturen meist 5.000 bis 25.000 Euro für Konzept, Design und Einrichtung. Kleine Shops mit wenigen Produkten sind günstiger, individuelle Lösungen mit Schnittstellen deutlich teurer.
    Welches Shopsystem ist das richtige?+
    Für kleine bis mittlere Sortimente eignen sich Webflow E-Commerce oder Shopify. WooCommerce auf WordPress ist flexibel, braucht aber mehr Wartung. Für Sonderfälle bauen wir individuelle Shops, etwa mit Lovable.
    Welche laufenden Kosten hat ein Online-Shop?+
    Monatliche Gebühren für das Shopsystem, Transaktionsgebühren der Zahlungsanbieter, Hosting, Wartung sowie Marketing wie Google Ads.
    Was muss ein Online-Shop rechtlich erfüllen?+
    Unter anderem Impressum, Datenschutzerklärung, AGB, Widerrufsbelehrung, Preisangaben inklusive Versand und einen eindeutig beschrifteten Bestellbutton. Für die Texte empfehlen wir einen Rechtstext-Anbieter oder Anwalt.
    Wie lange dauert es, einen Online-Shop zu erstellen?+
    Für einen überschaubaren Shop sechs bis zwölf Wochen. Entscheidend sind Produktdaten, Bilder und Texte, die oft die meiste Zeit kosten.
    Brauche ich professionelle Produktbilder?+
    Ja. Produktbilder sind der wichtigste Verkaufsfaktor im Shop. Alternativ zum Fotoshooting eignen sich 3D-Produktvisualisierungen, besonders bei vielen Varianten.
    Kann ich den Shop später selbst pflegen?+
    Ja. Wir richten Shops so ein, dass du Produkte, Preise und Inhalte selbst ändern kannst, und schulen dich dafür.

    Quellen

    1. § 312j BGB – Besondere Pflichten im elektronischen Geschäftsverkehr, Bundesministerium der Justiz (2025)
    #Online-Shop#E-Commerce#Webdesign#Webflow#Köln
    Josef Kujawski
    Autor
    Josef Kujawski
    Geschäftsführer & Creative Director bei Maluure

    Josef leitet die strategische und gestalterische Entwicklung von Marken bei Maluure. Seit über einem Jahrzehnt begleitet er mittelständische Unternehmen von der Markenpositionierung bis zur digitalen Umsetzung.

    Geschäftsführer der Maluure GmbH, Köln. Spezialisiert auf Corporate Design, Markenstrategie und digitale Markenerlebnisse.

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